


Herzlich Willkommen
8.5..2012 Berghölzchen
Schon wieder wurden alte Bäume im Berghölzchen gefällt.
Wer eine kleine Fotoauswahl der aktuellen Baumfällungen sehen möchte
Waldfest auf dem Berghölzchen am 30.6.2012
2012 wollen wir 200 Jahre Rettung des Berghölzchens vor dem Kahlschlag feiern.
1812 wurde das kleine Moritzberger Wäldchen, kurz vor der geplanten Abholzung,
von zwei Baumfreunden (Sigismund von Beroldingen und Franz Wilhelm Frische)
gekauft und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.
Ein wichtiges Ziel vom Waldfest ist der Schutz der alten Bäume.
Jeder Künstler, der akustisch spielen möchte, kann das spontan
und ohne Anmeldung tun.
Gerne nehmen wir noch Anmeldungen für unser Programmheft an :
Jeder Künstler oder Helfer erhält eine Videodokumentation vom Fest auf DVD
Wer weitere Ideen hat, kann in das Gästebuch schreiben, oder zu unserem
Treffen am Montag den 21.5. um 19 Uhr auf dem Parkplatz vorm Berghölzchen Hotel kommen.
Mehr Informationen finden sich hier ( Bitte anklicken )
Berghölzchen Forstwirtschaft
Die Fotos ( bitte anklicken) vor und nach der Abholzung dokumentieren,
das auch kerngesunde Baumriesen der Kettensäge zum Opfer fallen.
Das Berghölzchen ist , wie alle Wälder Hildesheims, ein rein forstwirtschaftlich
betriebenes Wäldchen.
Jedes Jahr verschwinden ca. 30 - 50 alte Bäume in die Holzindustrie siehe Presse
Da dieser kleine Wald so rasend schnell seine Identität stiftenden Bäume verliert,
ist es an der Zeit die letzten Großbäume zu schützen.
Sie sind das lebendige Vermächtnis dieses historisch so bedeutenden Bergwaldes.
Baumfälliste 2012
2012 lautet das Themenjahr der Stadt "Naturraum und gesundes Leben".
Hoffentlich zählt der Schutz des alten Baumbestandes auch zu diesem Naturraum.
Wenn man die Baumfälliste 2012 liest, will man das nicht so recht glauben.
In und um Hildesheim werden immer mehr Eichen gefällt siehe Presse
An den Wällen sind einige der schönsten Linden abgeholzt.
Fotos vom Kahlschlag 2012....bitte den Ort anklicken....
Kehrwiederwall ,Liebesgrund , Berghölzchen, Hildesheimer Wald und Himmelsthür.
Fotos von den gefällten Bäumen 2011
In dem Winterhalbjahr 2010/2011 wurden wieder alte und gesunde Bäumen zerstört.
Auf der offiziellen Baumfällliste sind viele der gefällten Bäume nicht aufgelistet.
Der Ehrlicher - Park wurde mal wieder radikal ausgelichtet. Gesunde Bäume wurden gefällt oder verstümmelt, siehe Fotos
Rund um den Dom wurden 20 alte Bäume gefällt. Hundertjährige Linden mussten "Blickachsen" weichen.
Die drei wunderschönen Eiben auf dem Domfriedhof versperrten ein "Sichtfenster" auf das Weltkulturerbe.
Der Kalenberger Graben ist mal wieder etwas kahler geworden.
Die reichhaltige Vogelwelt ist Geschichte und die intimen Plätze sind Vergangenheit.
Auch rund um den Kehrwiederwall wurde wegen "Historischer Achsen" gefällt
Auch auf dem Berghölzchen wurde viel zerstört. Die uralte Esche vor dem Hotel "Berghölzchen" ist für immer verschwunden.
An der Trilke wurde das Ufer gerodet. Riesige Trauerweiden fielen im "Kettensägen Massaker 2011" .
Im "Kleinen Hölzchen" schlug die Forstwirtschaft einige alte Bäume.
Leider ist dies nur eine kleine Dokumentation der diesjährigen Abholzungen. Nach Angaben der Stadt wurden 224 Bäume gefällt
und 130 gepflanzt. Wer Fotos von weiteren Baumfällungen hat, kann sie gerne mailen.
Warum wird soviel gefällt in Hildesheim ?
Die Wirtschaft boomt und der Holzpreis steigt. Auch in diesem Winterhalbjahr werden und wurden
wieder einige hundert bzw. zweihundertjährige Bäume gefällt und an die Holzindustrie verkauft.
Die wenigen alten Bäume die Stürme, Bombardierungen, Brenn und Bauholznöte überlebt haben,
verschwinden heute für eine Hand voll Euros.
Die überschuldete Stadt hat meist ein Brett vorm Kopf wenn es um alte Bäume geht.
Im Nachkriegs Hildesheim wurde eher gefroren als alte Bäume zu fällen.
Die Gründe für die aktuelle Zerstörung alter Bäume sind vielfältig, widersprüchlich
und manchmal kurios :
Bäume und Büsche begünstigen Straftaten, siehe Langelinienwall
Pappeln und Weiden beeinträchtigen die Verkehrssicherungspflicht , siehe Bäume am Überlaufbecken
Großbäume passen nicht in die enge und sterile Nachkriegsarchitektur, siehe Drispenstedt
Sie sind weder gradlinig noch einheitlich, sie beschatten die Neupflanzungen, siehe Kehrwiederwall
Sie passen nicht in das architektonische Konzept, siehe Neugestaltung der Wollenweberstrasse
Das Holz bringt Geld in die Stadtkasse , siehe Steinberg, Berghölzchen, Giesener Wald,
Galgenberg, Rottsberg, Hildesheimer Wald
Sie kosten Geld bei der Pflege und versperren Blickachsen, siehe Ernst-Ehrlicher-Park
Kehrwiederwall
Am 12.1.2010 begann die Stadt mit dem Fällen von fünf alten Linden auf dem Kehrwiederwall.
Alle Bäume waren äußerlich gesund, einer wuchs schief und vier Bäume waren innen hohl.
Fotoserie vom 12.1.2011.
Die 1100 jährige Linde von Upstedt ist ebenfalls hohl, das ist normal bei alten Linden und Eichen.
Die alte Lindenallee (über 80 Jahre alt) wurde in den letzten Jahren zu ca. 50 Prozent gefällt.
Neue Linden wurden in Reih und Glied gepflanzt.
Vor vier Jahren hat der Stadtentwicklungsausschuss für die Erneuerung der Lindenallee auf dem Kehrwiederwall gestimmt.
Das heißt, die dortigen Bäume müssten gefällt und neue angepflanzt werden, siehe den Presseartikel in der Haz 4.3.2008
Ein Video dieser denkwürdigen Rathaussitzung dokumentiert einen Ausschnitt der Debatte.
Zwei Monate später äußerte sich der damalige Stadtbaurat mit den folgenden Worten:
"Konzept der Stadt sei, die Bäume in den nächsten 10 Jahren, peu a peu auszuwechseln" .Haz 3.6.2008
Bitte helfen Sie mit dieses Naturdenkmal zu erhalten.
Hildesheimer Natur
Es gibt sie noch, die schöne Hildesheimer Natur.

Fotos und Videos zum Entspannen
Verwurzelt in Hildesheim
Die alten Bäume wirken erhaben in ihrer Größe und einzigartig im Wuchs.
Sie sind das lebendige Vermächtnis unserer Vorfahren.
Sie sind ein Stück Heimat das allen Einwohnern Hildesheims geschenkt wurde.
Mit ihren mächtigen Kronen filtern die Bäume CO 2 und Schmutz aus der Luft.
Sie erzeugen Sauerstoff und ihr Schatten spendet Kühle an heißen Sommertagen.
Bäume schützen uns vor Wind und Lärm.
Sie stiften Identität in einer austauschbaren Nachkriegsarchitektur.
Wir wünschen uns...
Mehr Baumschutz !
Kein Kettensägen Massaker an alten und gesunden Bäumen in Stadt, Wald und Land !
Mehr Natur in Hildesheim !
Mehr Natur, von jedem Fenster der Stadt sollte ein Stück davon zu sehen sein .
Mehr offene Gewässer und Biotope !
Mehr Sträucher und Büsche für Tiere und Menschen !
Mehr begrünte Nachkriegsarchitektur !
Mehr Naturdenkmäler !
Gut Holz !
Ihre Hildesheimer Natur
Thomas Vespermann
Königstrasse 41
Tel. 133464
Die Fotos der "Hildesheimer Natur" können für nichtkommerzielle Zwecke kopiert werden.